Vibrationstraining mit Halsea von Salcar

Vibrationstraining mit Halsea von Salcar

Vor nicht all zu langer Zeit berichtete ich bereits über das Unternehmen Salcar und dessen Sekey Hydraulikzelt. Mittlerweile hat sich das Sortiment der einzelnen Marken (Salcar, Sekey, Mon Trüe und WILIT) enorm erweitert und ich darf Euch nun die Vibrationsplatte Halsea vorstellen, die man neuerdings bei Salcars Sportprodukten findet und die mich ehrlich gesagt sehr überrascht hat.

Die Marke

Das Unternehmen Salcar, existiert seit 2009. Es wurde in Leipzig gegründet und vereint unter sich nicht nur Salcar als Eigenmarke, sondern auch Sekey als Outdoorlabel, Wilit und MonTrüe – Marken für Beleuchtung und Reise- und Haushaltsutensilien.

Salcar verfolgt den Anspruch, “die Welt mit ihren Produkten für jedermann ein kleines bisschen einfacher und schöner zu gestalten“. Dies wird erreicht durch hohen Qualitätsanspruch, Integrität, erstklassigen Kundenservice, Innovation und Teamwork.

“Unsere Produkte sind: hochwertig, umweltfreundlich und technisch auf dem neuesten Stand.

Unser wirtschaftliches Handeln: verantwortungsvolles, finanzielles und gesundes Wachstum.

Unser soziales Engagement: mit unseren Produkten die Welt ein kleines bisschen besser machen.” (Quelle: salcarmall.de)

Was sind Vibrationsplatten?

Vibrationstraining ist schon seit rund 40 Jahren bekannt. Das Konzept wurde ursprünglich von russischen Wissenschaftlern im Rahmen der Weltraumforschung entwickelt. Mit diesem Training sollten sich die Kosmonauten während der langen Zeit in der Schwerelosigkeit körperlich fit halten. Den vielen verschiedenen Geräten von den vielen verschiedenen Herstellern ist gemeinsam: eine vibrierende Bodenplatte, auf der man stehend oder hockend verschiedene Übungen durchführt. Dabei gibt es Plattformen, die in horizontaler, vertikaler oder in beiden Richtungen und in unterschiedlicher Geschwindigkeit schwingen. Diese Vibrationsschwingungen werden über die Beine auf den Körper übertragen und sollen so die Muskulatur aktivieren. Diese Trainingsgeräte sind seit einiger Zeit auf dem Markt. Die Benutzung soll denkbar einfach sein; draufstellen, anschalten und das Fett wegrütteln lassen. Das ist zumindest die oberflächliche Meinung vieler Kunden. Über ihre Wirksamkeit und die effektive Nutzung muss allerdings etwas aufgeklärt werden. Werbebotschaften zufolge ist das Ganzkörpervibrationstraining eine unkomplizierte und wenig Zeit-intensive Trainingsmöglichkeit. Bereits 10-20-minütige Einheiten zweimal die Woche sollen angeblich einen merkbaren Trainingseffekt zeigen. Ganz so einfach ist es jedoch nicht.

Vibrationstraining
Bildrechte: Juergen Jotzo / pixelio.de

Medizin-transparent.at schreibt: “Eine im Jahr 2012 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit fasst die Ergebnisse von insgesamt 16 Studien zusammen. Demnach könnte das Training auf Vibrationsplattformen die Muskelkraft der Beinmuskulatur tatsächlich stärken. Die Forscher betrachteten jedoch nur Studien an alten Menschen – die Teilnehmer waren im Durchschnitt 68 Jahre alt.”

Die Deutsche Sporthochschule Köln veröffentlichte kürzlich in ihrem Wissenschaftsmagazin “Impulse” neuere Erkenntnisse bei jungen Patienten: “Ganzkörpervibrationstraining (engl. Whole-body vibration, im folgenden Vibrationstraining genannt) stellt eine neuartige Trainingsmethode dar, die in den letzten Jahren auch als therapeutische Intervention immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. So wird therapeutisches Vibrationstraining bei chronisch kranken Kindern, die auf Grund multipler Grunderkrankungen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, immer häufiger eingesetzt. Bisherige Studien belegen die Durchführbarkeit bei verschiedensten Krankheitsbildern wie Infantile Zerebralparese, Down Syndrom oder Spina Bifida und zeigen positive Effekte auf die Funktionalität der unteren Extremität (u.a. Muskelkraft, Beweglichkeit, Mobilität) (Matute-Llorente et al. 2014).

Aber auch für den Otto-Normal-Verbraucher kann das Training auf einer Vibrationsplatte von Vorteil sein. Zunächst muss man wissen, welche Größen beim Vibrationstraining wichtig sind (Quelle: trainingsworld.com):

– Die Schwingungsfrequenz (gemessen in Hz): Vibrationsgeräte besitzen normalerweise einen Frequenzbereich von 30-50Hz. Bei höheren Frequenzen ist die Krafteinwirkung und somit Belastung des Bewegungsapparats größer

Amplitude (gemessen in mm, Spitze-zu-Spitze Wert der Schwingung): Dies bezeichnet im Allgemeinen die Höhe der in den Körper eingeleiteten Kraft. Manche Geräte machen Wipp- und Vertikalbewegungen, andere hingegen nur Auf- und Abwärtsbewegungen. Geräte mit Wipp- und Vertikalbewegungen sollen Auswirkungen auf den Trainingserfolg haben und beeinflussen können, wie der Sportler das Training mit dem Gerät ’erlebt’. Manche finden, dass Geräte, die nur Auf- und Abbewegungen machen, Übelkeit hervorrufen können

Körperhaltung: Die Stellung, die der Sportler einnimmt, und ob er isometrische oder dynamische Übungen macht

Zusätzliche Belastung: Mit Hilfe von Kurzhanteln können Sportler auf der Vibrationsplatte Übungen mit zusätzlicher Belastung ausführen. Ein mögliches Beispiel: Der Sportler macht einen Ausfallschritt und stellt dabei den Vorderfuß auf die Platte des Vibrationsgeräts, gleichzeitig hebt er eine Langhantel über die Schulter. Oder er macht einen Hocksprung gegen den Widerstand eines Elastikgurtes

Mehrere Studien aus Belgien und Neuseeland mit Leistungssportlern und mit untrainierten Menschen deuteten an, dass mit Ganzkörper-Vibrationstraining im bessere (oder zumindest gleiche) Leistungen wie mit herkömmlichen Trainingsmethoden erzielt werden können. Es lohnt sich also, diese Trainingsart selbst einmal auszuprobieren. Fast alle Fitnesscenter bieten mittlerweile Vibrationstraining an und wie schon angedeutet, gibt es auch Plattformen für zu Hause. Dabei lohnt es sich, zu vergleichen. Es gibt große Unterschiede in der Qualität und im Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine dieser Platten habe ich wie gesagt nun zu Hause. Es handelt sich um die Halsea von Salcar. Vibrationstraining

Halsea von Salcar

Die Vibrationsplatte von Salcar besteht aus einem soliden Metallrahmen mit einer Tragfähigkeit von bis zu 110 Kg und einer Basisplatte mit ungiftigem Premium-Anti-Rutsch-ABS. Einzelne Punkte auf der Trainingsplatte massieren zusätzlich die Füße. Der einfach zu bedienende LED-Monitor zeigt den gewählten Modus, Zeit, Kalorienverbrauch und Geschwindigkeit an, damit Ihr Euren Körper bequem überwachen könnt. Eine 99-stufige Geschwindigkeitseinstellung garantiert die richtige Trainingsintensität für jeden Benutze. VibrationstrainingVibrationstraining

Das Board wird mit zwei abnehmbaren Widerstandsbändern geliefert, mit denen Ihr Eure Arme und den Oberkörper in verschiedenen Positionen trainieren können. Integrierte Saugnäpfe sorgen für Stabilität und gewährleisten zusätzliche Sicherheit. Eine Anleitung mit Übungen und sogar eine Fernbedienung sind auch dabei.

Mit lediglich 12 Kg und den Maßen 58x41x12,4 cm (LxBxH) ist die Halsea perfekt für den Heimgebrauch geeignet und unkompliziert überall hin mitzunehmen.

Weitere Fakten:

  • Motor: 200 Watt
  • Netzspannung: 230-240V
  • Schwingungsamplitude: 0-10mm
  • Schutzklasse: I
  • Vibrationsart: ozillierend vibrierend
  • Frequenzbereich: 5-8Hz
  • Preis: knapp 150€

Meine Erfahrungen

Angefangen bei der Umverpackung bis zum Design und den Funktionen ist die Platte ein solides Produkt. Die Einzelteile kommen alle sicher verpackt in einem stabilen Karton. Die Vibrationsplatte lässt sich schnell aufbauen – einzig die Haken der Trainingsbänder sind etwas frickelig anzubringen, aber wenn man die Platte etwas kippt, klappt es ganz gut. Die Platte hat für den sicheren Stand durch die Saugnäpfe an der Unterseite. Die Inbetriebnahme ist simpel: Stecker in die Steckdose, Schalter auf On und schon kann es losgehen. Die einzelnen Programme sind in der Anleitung gut beschrieben und bieten ausreichend Möglichkeiten für ein umfassendes Training. Ich war nach wenigen Minuten überrascht, wie anstrengend tatsächlich das Training ist. Bereits nach minutenlangem einfachem Stehen merkte ich eine Anstrengung in den Beinen (wichtig: die Knie sollten leicht gebeugt sein). Der Langzeittest hat bei mir zumindest für eine deutliche Stärkung in den Waden ergeben (meine optische Wahrnehmung). Es macht Spaß, die vielen verschiedenen Übungen auszuprobieren –  beim Armtraining muss ich allerdings noch einiges nachholen, da das wirklich anstrengend ist! Vibrationstraining

Übrigens ist die Platte flach genug, um sie zum Beispiel unter dem Bett zu verstauen und an Trainingstagen einfach hervorzuholen. Für diesen Preis kann ich das Gerät vorbehaltlos empfehlen!

One Comment
  1. Hallo Anna,
    tolles Gerät, bei richtiger Anwendung kann es das Training super ergänzen und für diesen Preis, echt genial 🙂
    LG Heike

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