Helina Tilk – Nordeuropäischer Charme auf Porzellan

Erdbeeren
Copyright: alla-s.de
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Unberührte Wiesen mit vielen Schmetterlingen – das hat die estnische Künstlerin Helina Tilk vor Augen, wenn sie an ihre Heimat denkt. Warme Sommerträume und winterliche Frische mit zuckersüßer Liebe zu Mensch und Tier spiegelt sich in ihren Designs wider. Handbemaltes Geschirr ist ihr Steckenpferd und dabei kommt auch das soziale Engagement nicht zu kurz. Heute stelle ich Euch passend zur Jahreszeit die entzückende Erdbeeren Serie vor, die Teil vieler charmanter Porzellandekore von Helina Tilk ist.

Erdbeeren
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Ein besonderes Geschirr

Alles was in der Werkstatt in der Nähe von Helsinki entsteht ist 100 % handbemalt. Die 30 teils gehörlosen Mitarbeiter bemalen das Geschirr unter Anleitung der Künstlerin per Hand mit Schwamm und Pinsel, danach wird es gebrannt. Die Schönheit der Porzellanserien beruht auf einer sehr persönlichen Note verbunden mit nordeuropäischem Design und sozialem Streben – das macht es obendrein zu etwas Besonderem. Ständig entwickelt Helina Tilk vor Ort neue Motive und Technologien, die regelmäßig im Team geplant und besprochen werden. Das i-Tüpfelchen: Das Geschirr kann man schon seit 20 Jahren nachkaufen. Auch wenn einige Motive aus dem Sortiment genommen wurden, können die Sammler alles nachfertigen lassen. Auch individuelle Anfertigungen sind möglich. Ein Entwurf kostet 250 € und in Kleinserien ab 100 Stück ist die Anfertigung möglich.

Diese Möglichkeit, Kunst und Design mit sozialem Engagement zu verbinden, hebt die Produkte ganz klar von Massenwaren ab. Das Streben nach Individualität und Nachhaltigkeit gepaart mit Gute-Laune-Designs sorgen für Freude beim Einrichten und Gestalten der eigenen Küche, eines Hotels, Restaurants, modernen Cafés, Sommerhauses oder Segelbootes.

Ach ja: Das Geschirr darf in die Spülmaschine und in die Mikrowelle. Für mich ein rundherum gelungenes Interieur.

Erdbeeren
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Die Verwaltung für Verkauf in Europa ist in Deutschland findet bei All Schulz in Schleswig Holstein statt. Alla-S steht für Künstlerisches Design, Individualität Nachhaltigkeit und nordeuropäisches Flair aus dem Ostseeraum. Mehr dazu findet Ihr zum Beispiel in diesem Interview <–.

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Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund

Besonders lieblich finde ich das neue Erdbeerdekor. Es ist frisch, es ist drollig, es ist einladend und versetzt einen sofort gedanklich an einen sommerlichen Gartentisch mit frischem Erdbeerkuchen, Bergen von schneeweißer Schlagsahne, frischen Erdbeeren und gediegenem Beisammensein. Hier gibt es eine große Auswahl an Geschirr; vom Salz- und Pfefferstreuer über die Tassensets bis hin zur Butterdose. Einfach entzückend!

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Auch Tierfreunde kommen auf ihre Kosten; Dekore mit Hunden, Katzen, Pferden und Pfefferkuchenvögeln hat Helina kreiert. Pflanzen- und Blumenfans finden unter anderem Rosen-, Flieder- und Spargeldesign. Es lohnt sich ebenfalls der Blick in die Kategorie Textilien.

Mein Tipp für urban Gardener

Es gibt etwa 600 Erdbeersorten auf unserem Erdenrund, 20 davon sind besonders beliebt hier in Deutschland. Geschätzt wurden die Früchte bereits in der Steinzeit, wie archäologische Funde beweisen. Die roten Vitamin C Bomben sind biologisch gesehen eigentlich Scheinbeeren, denn die eigentlichen Früchte sitzen als kleine Nüsschen außen drauf. Egal, lecker ist lecker und gesund dazu, denn Erdbeeren enthalten krebsvorbeugende sekundäre Pflanzenstoffe, jede Menge Wasser und sehr wenig Kalorien.

Auf dem Lande ist es kein Problem, auf einem sonnigen Abschnitts des Gartens Erdbeeren zu kultivieren, doch wie sieht es in der Stadt aus? Urban Gardening ist in und so wird auf Balkonen, Dachterassen oder auch mal einfach auf dem Gehweg alles Mögliche angepflanzt. Wer sich bisher noch nicht an die Anpflanzung von Erdbeeren in Kübeln getraut hat; hier einige Tipps:

Den idealen Standort finden: Erdbeeren mögen es sonnig. Je mehr Sonne, desto köstlicher ihr Geschmack. Auf einem Balkon mit Südlage, gedeihen die krautigen Pflanzen ausgezeichnet. Aber ich kann nur halbschattige Lage bieten! Kein Problem! Walderdbeeren oder Monatserdbeeren gedeihen hier super und schmecken auch sehr gut.

Pflanzgefäße und Substrat: Erdbeerpflanzen brauchen ein lockeres, nährstoffreiches Substrat. Gut beraten ist man hier mit Kübelpflanzenerde auf Kompostbasis, angereichert mit Perlite oder Blähton. Auch geeignet ist gute Gartenerde, gemischt mit Kompost, Pferdedung oder verrotteten Stallmist. On Top mischt man etwas Torf, Moorbeet- oder Rhododendronerde. Mit dieser sauren Komponente fühlen sich die Pflanzen pudelwohl.

Die perfekten Pflanzgefäße für nahezu alle Erdbeersorten sind Balkonkästen. Auch Ampeln sind möglich, hier eignen sich für die Bepflanzung allerdings eher hängende Erdbeeren (zum Beispiel Selva, Albion oder die winterharte Sorte Temptation). Für kletternde Sorten ( zum Beispiel Hummi Gento oder Red Panda) baut man ein Spalier mit ein.

Anbau, Pflege und Ernte: Praktisch sind vorgezogene Jungpflanzen, die man ab dem Frühjahr im Gartencenter erhält. Am besten entscheidet man sich für ein Sortengemisch mit verschiedenen Erntezeiten. Hier ist eine Pflanzentabelle junitragender und immertragender Erdbeerpflanzen hilfreich. Folgende Reihenfolge hilft ebenfalls bei der Bepflanzung:

  • Die Bodenöffnung des Pflanzgefäßes wird mit Tonscherben oder Kies belegt, so entsteht eine Drainage
  • Darauf wird das Substrat gefüllt und darin eine Mulde gebohrt mit dem doppelten Volumen des Wurzelballens
  • Nun die Jungpflanze so tief einpflanzen, dass die Hauptknospe (das ist das erste Blatt über der Erde, im Notfall googlen 🙂 ) nicht mit Erde bedeckt wird
  • Die Pflanzen sollten einen Pflanzabstand von 20 bis 25 Zentimetern haben
  • Jetzt wird reichlich gegossen und anschließend eine Mulchschicht aus Stroh, Kompost, Laub oder Tannennadeln darauf ausgebreitet.

Die Erde bzw das Substrat darf weder austrocknen, noch vollständig durchnässt werden. Erdbeeren mögen eine leicht saure Umgebung. Am Besten Ihr sammelt Regenwasser zum Gießen bei trockenen Wetterphasen. Düngen könnt Ihr gut mit natürlichen Materialien, wie Kompost, Pferdedung oder Farnkraut. So vermeidet Ihr Chemikalien durch Kunstdünger in Eurer Pflanze und letztendlich in den Früchten. Da es zum Beispiel Pferdedung in der Stadt nicht gerade um die Ecke zu kaufen gibt, seht Euch in einem gut sortierten Baumarkt nach möglichst natürlichem Düngerkonzentrat um.

Noch zwei kleine Tipps zum Schluss: Erdbeeren reifen nicht nach. Das heißt, Ihr solltet sie immer erst ernten, wenn sie auch wirklich reif sind. Und wenn Ihr an Beinwellblätter kommt, welchen Ihr in die Mulchschicht einarbeiten könnt, wird er Ernteertrag, der Geschmack und die Haltbarkeit durch das enthaltene Kalium deutlich verbessert.

Erdbeeren Genuss

Nun dürfte einer reichen Ernte nichts mehr im Wege stehen. In der Zwischenzeit schaut Euch das herrliche Porzellan im Onlineshop von Helina Tilk an, es ist alles da: Eine große Schale für frische Erdbeeren, Teller und Platten für Erdbeerkuchen und auch die Butterdose kann man nutzen – für köstliche Erdbeerbutter. Erdbeeren

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