Die Arbeit an den vielen Blogberichten über die Sponsoren für #BiP16 reißen nicht ab 🙂 Und so möchte ich über einen tollen Verein berichten und über leckere Getränke, durch deren Verkauf dieser unterstützt wird.

Vielleicht kennen viele von Euch schon die bunten Flaschen von Lemonaid und Charitea. Die Lemonaid Beverages GmbH stellte jedem von uns einige zur Verfügung und obendrauf noch eine kleine Besonderheit, auf die ich später noch zurückkomme. DSC04048 DSC04047 DSC04035 DSC04038Es gibt drei Sorten von Limonaden und vier der Tees. (Zitate von den Lemonaid und Charitea Homepages)

Lemonaid:

  • Limette: „Das Original: mit ganz viel Limettensaft, ein wenig Rohrzucker und Wasser. Man sagt ja, etwas sei nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann. Dem haben wir nichts hinzuzufügen.“
  • Maracuja: „Wir haben uns gefragt, warum, zum Teufel, gibt es eigentlich keine leckere Limonade mit Maracuja? Wo doch jeder diese Frucht liebt – und einem bei Kindheitserinnerungen von Split-Eis und Freibad ganz warm ums Herz wird. Nun, seit dem Sommer 2011 gibt es eine leckere Limonade mit Maracuja.“
  • Blutorange: „Rot ist das neue Grün. Unsere neueste Sorte enthält soviel Saft wie nie zuvor: Ganz viel Blutorange, dazu Grapefruit, Orange, Zitrone und ein kleiner Schuss Kirschsaft. Mehr geht nicht.“

Alle Limonadenzutaten sind fairtrade, bio, und „ohne Schnickschnack“ und schmecken tatsächlich wie hausgemacht. Nicht zu süß, ein wenig herb und gut gekühlt einfach super lecker. Schade, dass es keine größeren Flaschen gibt 😉 eine Flasche kostet etwa 3,50 Euro. Ein recht hoher Preis, der sich aber doppelt lohnt!

Charitea:

  • red: „Weniger ist mehr. Geht es darum, was unser Rooibostee nicht hat, ist die Liste lang: Nämlich Koffein, Zucker, künstliche Aromen, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Dafür schenken dem Bio-Aufguss aus Südafrika Agave, Passionsfrucht und Holunder ihre natürliche Süße. Das schmeckt sogar den Kleinen.“
  • black: „Very british to go. Wer kann heutzutage schon um Punkt 17 Uhr zur Teestunde zuhause sein? Damit auch zwischendurch nicht die Energie schwindet, gibt es zum Glück unseren Schwarztee. Alles andere als old-fashioned, mit einem Schuss Zitrone. Aus Sri Lanka kommt der Gentleman – natürlich bio und aus fairem Handel.“
  • green: „Wellness gibt’s jetzt auch in der Flasche. Viel Gutes und wenig Kalorien ist das Matra unseres Grüntees. So hat unser Bio-Held aus Sri Lanka längst die Yoga-Studios erobert. Frisch aufgebrüht, mit einem Schuss Honig und einer leichten indischen Ingwernote – unsere trinkbare Variante des Sonnengrußes.“
  • mate: „Wer schläft, kann nichts verändern. Da die Welt nicht so bleiben soll, wie sie ist, haben wir einen Wachmacher aufgebrüht, der jeden Espresso eifersüchtig macht: unsere Mate. Jede Menge Koffein hat sie von Natur aus, die Leidenschaft kommt aus Argentinien: Dort wird sie biologisch angebaut und fair gehandelt. Cheers, mate.“

Eine Flasche kostet etwa 1,70 Euro. In den Genuss von Mate bin ich leider nicht gekommen, am besten hat mir überraschenderweise der Schwarztee geschmeckt. Normalerweise bin ich überhaupt  kein Schwarzteefan! Auch hier kommt nur in die Flasche, was fairtrade ist und biologisch angebaut.

Pro verkaufter Flasche beider Marken fließen 5 Cent in den Lemonaid und Charitea e.V., welcher sich dem fairen Handel und sozialer Gerechtigkeit verschrieben hat. Auf der Homepage findet Ihr alles über die vielen Projekte, zum Beispiel „Grundschulen in Guarambaré“ oder „Solaranlagen für Suid Bokkeveld“. Ein Auszug über das Anliegen des Vereins: „Wir möchten Hilfe zur Selbsthilfe geben. Als Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung sozialer, ökonomischer und ökologischer Strukturen, in Regionen, die in der globalen Wirtschaft vielfach benachteiligt sind. Die Liste der unterschiedlichen Symptome ist lang: Diskriminierung ethnischer oder religiöser Minderheiten, Lohndumping und Kinderarbeit, korrupte Eliten, Umweltverschmutzung, Monokulturen etc.“ Dabei wird versucht, politische, kulturelle und wirtschaftliche Partizipation zu fördern und die Menschen vor Ort mit ins Boot zu holen. Gegründet wurde der Verein 2010 in Hamburg St. Pauli. Sehr sympathisch und unterstützenswert!

Die Macher von Lemonaid Beverages:

Alles fing 2008 im Hamburger Stadtteil St. Pauli, genauer gesagt im Karoviertel an; Ein paar Freunde taten sich zusammen und kreierten mit viel Liebe eine einfache Limo. Dies geschah zunächst in ihrer kleinen Küche, später musste auf eine größere Produktionsfläche umgesiedelt werden. Wichtig bei der Produktion und vor allem den Zutaten ist, dass alles so einfach und vor allem so fair wie möglich gehalten wird. So wurden Kooperativen mit Kleinbauern geschlossen, alles zertifiziert. Jedes Jahr werden die Anbauregionen vor Ort besucht, um sicherzustellen, das alles noch so ist, wie abgemacht; nämlich fair und bio. Den Kleinbauern wird ein höherer Preis für die Rohwaren bezahlt (Fairtrade) und somit der soziale Wandel aktiv mitgestaltet. Lemonaid ist nicht nur eine Marke, sondern wird so zum Projekt. Bemerkenswert!

Und damit man im kleinen auch etwas für die Umwelt tun kann, gibt es extra für die leeren Lemonaid und ChariTea Flaschen Aufsätze zum modernen Upcycling. Diese lagen unserem Paket bei. Ich habe ich gefreut wie Bolle! Denn diese Kombination war mir schon in der Superbude aufgefallen. und nun stehen Salz und Pfefferstreuer der ganz anderen Art bei mir zu Hause. Zusätzlich gab es noch einen Pumpaufsatz, den ich aber noch nicht eingesetzt habe. DSC04041 DSC04043 DSC04070 DSC04236Ick froi mir!

Also Leute, wenn Ihr das nächste Mal in einem der unzähligen Bezugsquellen (Kioske, Budnis, Kneipen, Supermärkte…) steht und es Euch dürstet, tut auch gleich etwas für die Welt und kauft ein Fläschen faire Limo oder Tee.

Danke an Lemonaid! Für den Einsatz und die Produkte.

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