Wenn man möchte, dass die Zeit langsamer vergeht, sollte man Fasten.

Ja dieser Satz hat auch einen negativen Touch in sich, denn wenn die Zeit langsam vergeht, heißt das manchmal auch, dass man sich durch etwas hindurchquälen muss. So ging es mir am Ende der zweiten Woche.

Ich hatte vermehrt Appetit (keinen Hunger, aber Bock!) und konnte kaum widerstehen, mir diese selbstgebackenen leckeren Frühstücksbrötchen mit dicken Fleischsalat zu bepacken und mich dem Schlemmen hinzugeben, oder doch ein kleines Stück Pfannkuchen mit gezuckerter Kondensmilch zu naschen, oder den Leckereien (Schokolade) im Nachtdienst zu fröhnen…aber ich blieb hart und schlürfte meine Brühe.

Ich hörte in diesen Momenten in mich hinein und lauschte, ob es wirklich Hunger war, oder nur ein Rückfall alter Gewohnheiten. Es war wirklich nur Appetit und ich wollte um keinen Preis meinen bisherigen Erfolg versauen. Außerdem war das Wissen um die Folgen einer unkontrollierten Völlerei auch eine gute Bremse, denn hätte ich zugeschlagen, hätte es mir mein Körper mit Durchfall, Magenschmerzen und Kreislaufproblemen gedankt.

Also hielt ich durch und ich halte auch jetzt noch durch. Diese Fastenkrise, wie man das so schön nennt habe ich mit kleinen Tricks, wie zum Beispiel einem Teelöffel Honig oder einem Spritzer Zuckerfreiem Sirup bewältigt. Einmal habe ich mir statt Buttermilch einen kleinen Eiweißshake (hochwertiges Eiweiß auf Molkeproteinbasis) mit Wasser gemacht, das hat wenigstens ein wenig Abwechslung reingebracht. shake

Ansonsten habe ich heute zum Beispiel mal auf ein kleines Glas Tomatensaft zurückgegriffen und es hat wunderbar geschmeckt.

Man hält es durch! Und mir geht es wieder besser. Allerdings sollte man wirklich mit dem Salz aufpassen. Ich habe vorgestern eine Brühe etwas zu konzentriert gemixt und habe gleich zwei Kilo Wasser eingelagert. Aber da hilft dann nur abwarten und den Kurs halten und vor allem viel klares Wasser trinken. salz

Was nehme ich sonst noch so zu mir?

Ab und zu muss ich einen Kaffee haben, ich mische entrahmte Milch hinein, die ich aufschäume. Ebenfalls zu meinen Sünden gehört das Rauchen. Ich habe meinen Zigarettenkonsum definitiv herabgeschraubt, aber ein zwei Pfeifchen setzen mein schlechtes Gewissen nun nicht gerade in Gang 🙂

So geht es Tag für Tag weiter und ich habe nur noch eineinhalb Wochen vor mir. Nächste Woche werde ich meine Aufbautage planen, denn das gehört definitiv dazu, wenn ich meine verlorenen Pfunde nicht gleich wieder drauf haben will, immerhin sind es bisher 7 Kilo 🙂 Also bis zum nächsten Bericht! Ich freue mich über Kommentare und Erfahrungen zu dem Thema!

 

6 thoughts on “Ich faste 4 Wochen – 2,5 Wochen sind rum!

  1. Ich sag nur Respekt an dich macht nicht jeder und vor allem auch nicht so lange

  2. ich mache seit 4 Wochen low carb 🙂 Deine sieben Kilo sind doch ein toller Erfolg, inzwischen sind es sicher noch mehr geworden. Respekt , lg von Petra Helene / Heleneswelr

    1. Vielen Dank, Petra Helene! Wieviele es nachher wirklich sind (nach der Aufbauzeit) bin ich auch gespannt 🙂

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