Ihr hasst die Dunkelheit? Habt Angst in engen Räumen? Nervenkitzel ist nichts für Euch? Und mit spannenden Rätseln kann man Euch jagen? Dann braucht Ihr gar nicht weiterlesen. Für alle, die auf kurzweilige Action stehen, bei der ein paar Adrenalinschübe drin sind: Bitteschön! Ich bin mit den Blogladies dem fiesen JigSaw entkommen. Möglich machte dies EscapeDiem in Hamburg auf unserem Bloggertreffen #blogladiesontourhh2017.

Mittlerweile habe ich jetzt schon vier solcher Escaperooms besucht und bespielt. Wie ich schon in meinem allerersten Bericht über solche Räume schrieb, handelt es sich hierbei um das Entkommen aus einem Raum, in dem man eingeschlossen ist. Diese Flucht gelingt mittels Kombination von Hinweisen und Gegenständen. Bei EscapeDiem in Hamburg gibt es drei dieser Räume und einer ist besonders gruselig: „JigSaw – Könnt Ihr das Puzzle lösen?“. Hier trifft man zunächst auf die liebe Spielleiterin Ellen, die Euch nach einer kurzen aber präzisen Einweisung in die Dunkelheit schickt. Ab hier seid Ihr zunächst einmal auf Euch selber gestellt – im schummrigen Licht einer kaputten Lampe müsst Ihr die Nerven bewahren, tasten, kombinieren, suchen, finden …

Ich darf natürlich nicht zu viel verraten. Aber ich kann einige Bilder sprechen lassen, die die Horrorfans unter Euch sicherlich überzeugen werden. JigSaw JigSaw JigSaw Jigsaw JigSaw

Was Dunkelheit mit einem macht

Verblüffenderweise bin ich in diesem Raum tatsächlich an meine Grenzen gestoßen. Das passiert zwar auf körperlicher Ebene relativ häufig (ich bin immerhin kein Sportler und auch kein Bodybuilder), aber mental nicht sehr oft. Ich habe keine Phobien oder Neurosen und dennoch musste ich an einer Schlüsselstelle in dieser Spielstunde abbrechen und jemand anderen ranlassen. Es war tatsächlich die Dunkelheit, die mich etwas zu sehr überrumpelte. Aber das finde ich im Nachhinein nicht schlimm und es durchaus gut, dass ich diese erfahrung machen durfte, denn man sollte nie aufhören, in sich hineinzuhorchen und an sich zu arbeiten. Die Warnung des Anbieters, JigSaw sei für Kinder unter sechzehn Jahren und Personen, welche unter  Klaustrophobie und Asthma leiden sowie Angst vor Dunkelheit haben nicht geeignet, bewahrheitet sich absolut. Dies ist der guten Umsetzung des Escaperooms geschuldet. Gute Kulissen, gute Effekte und eine sehr gute Schauspielerin erwecken die Szenerie zum Leben.

Auch die Empfangsräumlichkeiten haben visuell etwas zu bieten. Einige Vitrinen mit sehenswerten Accessoires stimmen einen auf die bevorstehenden Aufgaben ein. JigSaw JigSaw JigSaw JigSaw JigSaw JigSawNun denn, lange Rede, kurzer Sinn. Wir haben gut kombiniert, mussten natürlich ab und an per Funk unsere Vorgängerin aus dem Off kontaktieren und sind um Haaresbreite dem tödlichen Gas entkommen. Da muss JigSaw schon früher aufstehen!

Die Räume lassen sich von zwei (71 Euro) bis sechs (135 Euro) Teilnehmern bespielen. Ein paar Gehminuten vom Hamburger Haputbahnhof und Ihr seid am Ziel. Ab Mai 2018 kommt noch ein vierter Raum dazu: „Das Geheimnis um Nostradamus“.

Eine Besonderheit der Hamburger Escaperoom-Anbieter möchte ich noch erwähnen: Sie sind fast alle miteinander vernetzt und untersützen sich gegenseitig. Wenn beispielsweise an einem Ort ein Raum ausgebucht ist, wird dem Kunden ein anderer Spielort empfohlen. So profitieren alle in diesem Netzwerk davon. Tolle Sache! Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch, vielleicht bei Nostradamus? blogladiesontourhh2017

 

2 thoughts on “EscapeDiem Hamburg – JigSaw gegen Blogladies

  1. Oh Gott ich sterbe da sicher 1000 Tode drinnen gg ich mag solche Escape-Rooms mit Motto und finde sie einfach toll. Gibt ja nicht viel Angebot für Erwachsene Gruppen zur Unterhaltung
    Liebe Grüße

    1. Hi Tanja, ja, und das ist DIE ideale Unterhaltung für Gruppen finde ich. Plus: Der Teamgeist wird gestärkt 🙂

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