Okay, durch ganz Deutschland haben wir uns nicht geschlemmt, aber durch den schönen hamburger Stadtteil Eppendorf. Auf einer eat-the-world Tour lernt man seine Heimatstadt von einer ganz anderen Seite kennen und auf der #blogladiesontourhh2017 konnte uns auch das Schmuddelwetter nicht davon abbringen.

HamburgDer fremde Alltag

Elke Freimuth die Gründerin von eat-the-world, wollte bei Auslandsaufenthalten das, was ich nur all zu gut nachvollziehen kann: Die Lebensart der Einheimischen kennenlernen und  etwas über die Esskultur lernen. Wozu sonst fährt man in den Urlaub? Sie lebte eine Zeit lang in den USA und bemerkte, wie kleine (Familien-) Betriebe zunehmend von großen Ketten vertrieben wurden. Zurück in Deutschland tüftelte Elke an der Idee kulinarisch-kultureller Touren fernab der Touristenpfade und im April 2008 ging eat-the-world online. 2012 kam als Gründerin einer GmbH Katrin Buck dazu.

„Uns liegt die authentische Vielfalt am Herzen und dieses möchten wir mit einem umfassenden Blick in das jeweilige Viertel vermitteln: Wer hat dort früher gelebt, wie hat sich die Nachbarschaft entwickelt, was isst man dort, wo geht man hin, wie lebt man? Wir machen fremden Alltag interessant. Unser Motto: Lern’ die Region über das Essen und die Menschen kennen.“ (Quelle: eat-the-world.com)

Dadurch bekommen nicht nur kleine ansässige Geschäfte mehr Aufmerksamkeit, auch die eigene, so vertraute Umgebung wird plötzlich ganz anders wahrgenommen.

Die Touren

In 35 Städten kann man derzeit die kulinarischen Touren buchen. Jede Stadt hat für sich genommen wieder mehrere Stadtteiltouren zur Auswahl. Jeweils etwa drei Stunden erkundet man auf Schusters Rappen die Gegend mit einem Guide und erfährt viel Wissenswertes über historische Gebäude, Straßen, Plätze. Zwischendurch stärkt man sich mit kleinen Snacks inn den angesteuertes Restaurants, Cafés oder Geschäften. Pro Person werden 33 Euro fällig.

Unsere Wanderung durch Hamburg Eppendorf

Wenn ich vorher den Namen Eppendorf gehört oder gelesen habe, kam mir nicht eine markante Örtlichkeit vor Augen und außer, dass ich früher nur auf dem Weg zur Arbeit dort hindurchgebraust bin, konnte ich auch nicht viel dazu sagen. Jetzt weiß ich, dass zum Beispiel Jan Delay in einem heutigen Kulturdenkmal geboren wurde; dem Hochherrschaftlichen Etagenwohnhaus Haynstraße. HamburgIch weiß, dass es dort einen tollen Shop gibt, in dem man britische Spezialitäten, wie zum Beispiel Earl Grey Gin kaufen kann. Wie Schaumküsse mit Marzipanboden schmecken, weiß ich jetzt auch und ebenso, dass es dort die wohl älteste Hausgemeinschaft Hamburgs gibt mit einer Symbiose aus Vor-zwischendrin-ineinander-Gärten, die einfach zauberhaft sympathisch ist. HamburgBei strömendem Regen wurden wir in einer Gruppe von etwa 20 Leuten drei Stunden durch Eppendorf geführt. Der Guide war eigentlich eine GuidIn und gestaltete die Tour so liebenswürdig und autentisch, dass niemandem der Regen viel ausmachte. Insgesamt pausierten wir in sieben verschiedenen inhabergeführten Geschäften. Hier stelle ich Euch drei davon vor:

  • La Quesadilla:

    Mexikanisch-Karibische Küche. Original mit Vodoo Spices und traditioneller Handwerkskunst aus Mexiko und Honduras. Hier muss man dringend vorbestellen!Hamburg Hamburg

  • Kittel´s – Fine British Goods:

    Hier findet man allerlei Feines aus Great Britain. Foods, Möbel, Drinks. Der Inhaber ist so very British und unglaublich sympathisch. er selber reist regelmäßig auf die Insel, um Neuigkeiten zu entdecken und sie in Hamburg (und im Onlineshop) zu verkaufen. Ich kann wärmsten den Earl Grey Gin empfehlen!Hamburg Hamburg Hamburg

  • Schokovida:

    Feinste Schokoladen aus aller Welt! Das erste Fachgeschäft der Hansestadt für erstklassige Kakao- und Schokoladenprodukte und unfassbar leckere Schokoküsse mit Marzipanboden. Außerdem Eigenkreationen namens Fischkopp, Fleur de Sylt, Heimathafen und Co.Hamburg Hamburg Hamburg

Mein Weihnachtsgeschenktipp

Leute, ich kann Euch die Touren nur ans Herz legen. Meine nächste geht im Januar ins Schanzenviertel, denn von meiner lieben Mama habe ich letztes Jahr zu Weihnachten zufällig einen eat-the-world Gutschein geschenkt bekommen. Also, schenken macht glücklich 😉 blogladiesontourhh2017

4 thoughts on “eat-the-world – Wir schlemmen uns durch Deutschland

  1. Solche kulinarischen Touren finde ich super und gut daß sie nicht die bekanntesten ansteuern. So lernt man Neues kennen, sogar in der eigenen Stadt
    Liebe Grüße

  2. Hallo Anna,
    was für eine tolle Schlemmertour.
    Bei Schokovida wäre ich ja im Schokoparadies angekommen.
    Ich finde es toll, wenn man auch mal ganz ausgefallene kulinarische Genüsse kennenlernen kann.
    Herzliche Grüße,
    Annette

    1. Liebe Annette, ja ich habe dort auch sehr schöne Ideen für Weihnachten sammeln können und muss unbedingt auf nen Schokokuss noch einmal hin 🙂

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