Nicht nur beruflich als Krankenschwester, sondern auch als Mutter und hygienischer Mensch, aber auch nicht zuletzt durch einige meiner momentanen Produkttests befasse ich mich mit Bakterien, Hygiene, Desinfektion und dem Saubermachen allgemein.

Wusstet Ihr, dass sich in einem durchschnittlichen Haushalt tausende verschiedener Bakterienarten befinden? Nicht alle sind für den Menschen schädlich – im Gegenteil, viele Bakterien werden sogar benötigt, um den Körper vor Krankheiten zu bewahren und um ihn bei seinen Stoffwechselprozessen zu unterstützen. Als Beispiel seien hier die Bakterien im Joghurt genannt, die die Darmflora unterstützen oder die Bakterien auf der Haut, die einen natürlichen Schutz darstellen gegen Einflüsse von außen.

Dennoch können zu viele Bakterien und auch Schimmelpilze eine potenzielle Gefahr für den Menschen, vor allem für Kinder darstellen. Insbesondere an zwei Orten im Haushalt lassen sich vermehrt gesundheitsgefährdende Erreger finden: Im Badezimmer und in der Küche.

Besonders oft sammeln sich unerwünschte Keime natürlich dort, wo oft angefasst, zugelangt,gearbeitet, geschnippelt und sich gereinigt wird 🙂 Türgriffe, Tastaturen, Lichtschalter, Arbeitsplatten etc.

Übrigens, was denkt Ihr, ist der schmutzigste Ort in der Wohnung? Falsch! es ist nicht das Klo, sondern der Kühlschrank! Whatttt? Jap. Hier sind die meisten Bakterien und Schimmelpilze zu finden.

Doch mit einem gewissen Maß an Grundhygiene und regelmäßigen Großputz-Aktionen lässt sich das Ausmaß an bakteriellen Brutstätten gering halten. Und weiß man, dass Bakterien eine Vorliebe für warme, feuchte Orte, wie zum Beispiel Schwämme, Zahnbürstenhalter und Kaffeemaschinen haben, kann gezielt vorgegangen werden. Spült man zum Beispiel nach jeder Benutzung die Kaffeemaschine (egal ob Pad, Kapsel oder Vollautomat) kurz durch, bindet man schon ein Großteil des bakteriellen Gefahrenpotentials, sowie den Befall von Schimmel.

Unterschätzen sollte man auch nicht die Bakteriendichte auf Mobiltelefonen und Tastaturen. Da nur etwas 25% der Besitzer ihr Handy regelmäßig reinigen, finden sich viele potenzielle Krankmacher auf den meisten Geräten. Doch mit desinfizierenden Tüchern lässt sich auch hier gezielt vorgehen und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung kann minimiert werden. Das finde ich persönlich genau so wichtig, wie sich regelmäßig die Hände zu waschen.

Hier darf ich Euch eine Infografik präsentieren, die Euch zu diesem Thema eine Übersicht gibt. Viel Spaß 🙂 Gerne könnt Ihr auch hier klicken, um Euch die Grafik anzuschauen.

saubereWohnung2

In Zusammenarbeit mit netzshopping.de

One thought on “Die schmutzigsten Orte in der Wohnung

  1. Ein wichtiges Thema, über das gar nicht oft genug gesprochen werden kann! Ich bin nun wahrlich kein Putzteufel, aber Hygiene muss schon sein. Essig ist dabei ein wichtiger Helfer in meinem Kampf gegen Schmutz. Darüber freut sich auch mein Kühlschrank, den ich ein Mal in der Woche gründlich reinige. Auch die übrigen von dir genannten „Keimschleudern“ bekommen regelmäßig ihre Putzportion von mir – wat mut, dat mut!

    😉

    Herzliche Grüße

    Sissi

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