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Serien sind momentan sowas von in. Bei den einschlägigen Streamingdiensten kann man Binge-Watching betreiben bis der Arzt kommt. Dazu kommt, dass man es sich momentan wirklich lieber auf der Couch gemütlich macht, anstatt durch den Regen zu wandern oder einen Abendspaziergang bei völliger Dunkelheit zu riskieren. Alle gieren nach den neuesten und spannendsten Highlights und die USA sind da natürlich weit vorne. Aber Deutschland zieht nach. Noch diesen Monat kommt Ihr in den Genuss der Neuen Miniserie „Das Verschwinden“ im Ersten (ARD).

Worum geht es?

Im Allgemeinen geht es um die 4 x 90 Minuten dauernde Serie vom renommierten Regisseur Hans-Christian Schmid. Es ist eine Ausnahmeproduktion der ARD-Gemeinschaft für Das Erste mit einem hochkarätigen Cast (z.B. Julia Jentsch, Nina Kunzendorf und Sebastian Blomberg ) und vielen jungen Nachwuchstalenten (u. a. Elisa Schlott, Johanna Ingelfinger und Saskia Rosendahl), die in der bayerischen Provinz nahe Tschechien spielt. Es verschwindet eine junge Frau. Ihre alleinerziehende Mutter begibt sich auf die verzweifelte Suche und deckt dabei verstörende Abgründe in der Dorfgemeinschaft auf. Das Verschwinden

Das Besondere an der Serie

Der Vierteiler rankt sich um die Themen Freundschaft, Heimat, Eltern, Provinz und Drogen. Die Mutter (Michelle) der jungen Frau (Janine) beginnt mit der gefährlichen Suche nach ihrer Tochter, als Janines Auto in einem Acker gefunden wird und die Polizei kein rechtes Interesse an der Ermittlung zeigt. Alle gehen davon aus, dass Janine in der tschechischen Partyzone versackt ist. Das VerschwindenMichelle beginnt so, an einem metaphorischen Faden zu ziehen, und trennt nach und nach das ganze Gewebe aus Lügen und Geheimnissen, Verbotenem und Verdrängtem auf. Bis man am Ende vor der erschütternden
Wahrheit steht; Ein Sumpf des Verbrechens, Drogenhandel und Drogenmissbrauch. Sie fungieren auch als Anknüpfungspunkte für eine weitere, grundsätzlichere Erzählung, die vom Unverständnis zwischen den Generationen handelt, von der Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Kindern, vom Vertrauensverlust und den fehlenden Perspektiven. Das VerschwindenDass das Leben in der Provinz heil ist, glaubt schon lange keiner mehr; Hans-Christian Schmid , der das Drehbuch gemeinsam mit Bernd Lange schrieb, zieht nicht nur simpel den verklärenden Schleier aus Biederkeit und scheinbarer Anständigkeit beiseite, um einen dahinter liegenden Sumpf des Verbrechens zu beleuchten. Es wird auch die Aufmerksamkeit auf diejenigen gelenkt, die eigentlich nichts Böses im Schilde führen, die aber in unterschiedlichen Zwängen gefangen sind, von Ängsten beherrscht und von unerfüllten Hoffnungen geplagt werden. Es wird eine recht realistische Gemeinschaft gezeigt, die mal solidarisch ist und empathisch und dann wieder fragil und jederzeit gefährdet, wie das Dasein der Menschen, jetzt und hier. ARD

  • DAS VERSCHWINDEN zeichnet ein schonungsloses Generationenportrait im heutigen Deutschland
  • DAS VERSCHWINDEN ist ein Krimi und die Gelegenheit für Deutschland, gemeinsam zu rätseln – wohin und warum ist die junge Frau verschwunden?
  • DAS VERSCHWINDEN ist die Talentschau der deutschen Nachwuchsschauspieler – jede einzelne Performance ein Meisterstück
  • DAS VERSCHWINDEN ist Autorenfilm vom Feinsten – ein Juwel für das Feuilleton
  • DAS VERSCHWINDEN ist Storytelling at its best – ein Must-see für alle Serienfans

Der Autor, Regisseur und Produzent

Hans-Christian Schmid („Nach fünf im Urwald“, „23“, „Crazy“, „Requiem“), schrieb das Drehbuch zu „Das Verschwinden“ gemeinsam mit Bernd Lange. Er selber sagt über die Serie:

»Was mich an ‚Das Verschwinden‘ reizt, sind zwei Dinge. Zum einen, eine Ermittlergeschichte zu erzählen, in deren Mittelpunkt jemand steht, der keine Ahnung hat, wie man das macht. Eine starke Frauenfigur – eine Art Erin Brockovich – also jemand, der auf sich selbst zurückgeworfen und überfordert ist, und aus dieser Situation heraus eine große Entschlossenheit entwickelt. Zum anderen, dass uns der große Erzählbogen einer Miniserie ermöglicht, über die Krimispannung hinaus das Portrait mehrerer Familien in einer Kleinstadt zu zeichnen.«

„Das Verschwinden“ ist eine Ko-Produktion der 23/5 Filmproduktion (Produzenten: Britta Knöller und Hans-Christian Schmid), Mia Film (Ko-Produzenten: Michal Pokorný, Zbynek Pippal) und der ARD Degeto, BR, NDR und SWR. Für die Redaktion sind Claudia Grässel und Sascha Schwingel (ARD Degeto), Bettina Ricklefs und Claudia Simionescu (BR), Sabine Holtgreve (NDR) und Kerstin Freels (SWR) verantwortlich. Die Serie entsteht mit der Unterstützung von FFF Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem tschechischen Staatsfond der Kinematographie.

Wann kann ich Das Verschwinden endlich sehen??

Die Ausstrahlung ist jeweils am 22. / 29. / 30. und 31. Oktober um 21.45 Uhr bei ARD und erfolgt zunächst in 4 x 90 Minuten sowie anschließend in 8 x 45 Minuten in den Dritten Programmen. Außerdem kommt die Serie in die Kinos! Man kann dann alle acht Folgen der Serie am Stück im anschauen, und zwar:

  • In Berlin am Samstag, 14. Oktober von 11:00 bis 17:30 Uhr im Kino International
  • In Hamburg am Sonntag, 15. Oktober von 13:00 bis 20:00 Uhr im Kino Abaton

Trailer gefällig? Dann bitteschön:

Mein Eindruck

Ich durfte vorab die ersten beiden Teile sehen und zunächst wurde ich immer wieder von spannerenden Dingen, wie zum Beispiel das Checken meiner Emails abgelenkt. Nicht zuletzt, weil eine triste, graue und sehr biedere Athmosphäre geschffen wird. Aber je mehr man sich in die Figuren hineinversetzt, desto fesselnder ist das Ganze. Vor allem die Mutter Michelle ist ein Charakter, den man stets versucht einzuschätzen, es aber nicht ganz vermag. Einerseits ist sie völlig souverän und spaziert einfach so an Orte, die ich nicht einmal von weitem sehen möchte. Sie riskiert viel für ihre Tochter ohne zu wissen, ob diese noch lebt. Und das finde ich wiederrum respektabel, da ich es wahrscheinlich genau so machen würde. Die beiden Folgen haben jeweils ein Ende mit einem Knall, sodass man denkt: Was passiert denn jetzt?? Wieso ist das schon zu Ende?? Somit schafft es der Regisseur, dass man sich unbedingt die nächste Folge reinziehen möchte.

Aber Geschmäcker sind bekannntlich verschieden, also macht Euch ab dem 22.10.2017 am Besten selbst ein Bild. Viel Spaß 🙂

Copyrightangabe alle Bilder: © ARD Degeto/23/5 Filmproduktion/Yoshi Heimrath (Repros) + Gerald von Foris

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