logoZugegeben, ich tue mich etwas schwer damit, diesen Artikel zu schreiben. Aus mehreren Gründen. Einer davon ist zum Beispiel, wie ich verschiedene Produkte in ein und demselben Blogpost unterbekommen soll, ohne dass es den Leser verwirrt. Ein anderer ist, wie ich es hinbekommen soll, mich bei einigen gesponsorten Dingen für das Bloggertreffen #bt01ptms so ausdrücken soll, dass nicht jeder wieder denkt „Ach diese Produkttestblogger wollen immer nur nehmen, nehmen, nehmen.“.

Am Besten, ich sage Euch einfach mal worum es geht:

Wir haben ja Anfang September dieses wunderbare Bloggertreffen in Hessen veranstaltet und hatten eine Unmenge von Sponsoren dabei. Viele waren wirklich spendabel und haben uns super Dinge zum ausgiebigen Testen an die Hand gegeben. Produkte, die das Unternehmen oder die Firma repräsentierten sollten und auch haben. Einige aber haben aber das Sponsoring in meinen Augen etwas verfehlt. Natürlich wurde etwas gesponsort, aber eben etwas, was zum Schreiben und Recherchieren einfach nicht viel hergibt. Ich gebe Euch ein Beispiel:

Von Jojada24 erhielten alle einen Minianhänger in blütenform. Ich habe wirklich versucht, daraus etwas zu machen. Ich habe auf der Seite nachgeschaut, ob ich den Artikel irgendwo finde, um Material und Wert zu ermitteln – Fehlanzeige. Dann vielleicht etwas zu der Blütenform? Fehlanzeige. Alles, was ich dazu liefern kann, ist ein schönes Foto. Mehr darf der Sponsor von mir nicht erwarten. DSC02413Mit Schmuck geht es hier auch leider weiter. Silvity hat wirklich schönen Schmuck. Auch schönen Perlenschmuck, wobei ich eigenbtlich nicht so auf Perlen stehe, aber da sind schon paar schöne Sachen dabei. Aber was wurde geschickt? Für jeden ein Plastikperlenarmband. Ich verstehe es nicht ganz und auch hier liefere ich zwar das Bild, verbleibe aber mit einem dicken Fragenzeichen. DSC02414

Für die, die sich jetzt wundern oder sagen „Wieso? Sei doch froh, dass Du überhaupt etwas bekommst!“: Bitte denkt nicht, dass ich ein undankbarer Mensch bin, das bin ich ganz und gar nicht, aber Bloggen ist neben dem Hobbyaspekt auch noch stundenlange Arbeit. Recherche, Fotos machen, grübeln, wie man etwas schreibt oder in Szene setzt. Und auch ein Bloggertreffen zu organisieren, wie es Nicole von Produkte testen macht Spaß getan hat, ist ein riesen Aufwand. Wenn man hier schon als Sponsor Unterstützung zusagt, dann bitte auch etwas, wofür sich die Arbeit lohnt. Falls sich die eben genannten Firmen wieder Erwarten keinen ausführlichen Artikel für Ihre Tun und Ihre Produkte gewünscht haben und uns einfach eine kleine Freude machen wollten; ok, dann sage ich artig danke.

Nun gab es aber auch eine zweite Art des Sponsoring. Getränke, Kleine Snacks und Müsliriegel zum Beispiel. Auch Früchte und Nüsse waren dabei, sowohl frisch als auch getrocknet. Diese werde ich fast alle in einem gesonderten Blogpost verarbeiten. Einen Sponsor möchte ich aber hier nennen, dem ein Fauxpas unterlaufen ist, dem ich auch mit Unverständnis begegne. My Quarki schickte uns eine Palette von Quarksnacks. Diese waren allerdings abgelaufen. Meine schmeckten (glaube ich) noch ganz ok, aber es waren auch welche dabei, die eben schon säuerlich waren. Quarkies sind Riegel mit Quark, Milch und Fruchtfüllung, umhüllt mit Schokolade. Die Macher verzichten auf künstliche Farb- und Konservierungsstoffe. Die Snacks gibt es in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Himbeere, Schoko, Kokos, Vanille und Karamell. DSC02454 DSC02455Als viertes möchte ich Euch einen Sponsor nennen, bei dem ich länger überlegt habe, ob ich ihn hier herein nehme. Es geht um meinname.info. Dieser Sponsor fertigt personalisierte Geschenke für Babies und Kinder. Mützen, Kissen und Co kann man hier bedrucken lassen. Das Unternehmen schickte ein Sammelsurium mit Artikeln. Allerdings waren alle schon mit Namen bedruckt. Leider kann ich nichts anfangen mit einer Mütze für „Vivian“, wenn meine Tochter Mathilda heißt. meinnameHier machte es auf mich den Eindruck, dass Dinge geschickt wurden, die wieder Retoure gegangen waren und man nichts anderes damit anfangen konnte, als es an eine Gruppe Blogger zu schicken. So nach dem Motto „Die nehmen eh alles.“. Womit wir wieder bei dem oben genannten Problem wären; dem häufig negativem Eindruck über Produkttestblogger.

Nun gab es aber auch einen Sponsor, über den ich schon einmal berichtet habe und Euch gerne auf diesen Blogpost verweisen will. Es geht um Kater Likoli. Ein toller T-Shirt Shop, in dem man die ausgefallensten Motive und schöne Schnittformen findet. Ich suchte mir ein T-Shirt aus, dessen Motiv mich in besonderer Weise als „Schreiberling“ anspricht.  Es gibt hier für Damen zwei verschiedene Größen auswählbar. Ich nahm meines in „Basic T“. Schaut echt mal rein in den Shop, es lohnt sich 🙂 admin-ajaxZu guter – oder schlechter? – Letzt gab es auch Sponsoren, die gabs gar nicht. Soll heißen, Es wurden Produkte zugesagt, aber leider nichts geschickt. Wir bekamen leider keinen Beitrag von: Believa, Madavanilla, Dr.Schedu, Hörrlein Feinkost, Pralinamo und Gourmetbox. Ich bin gespannnt, ob da noch etwas kommt. Wenn, dann werde ich natürlich berichten und berichtigen.

Ich hoffe, ich konnte klar machen, warum ich diese Sponsoren in diesen Artikel gepackt habe, immerhin war ja mit Likoli ein Glanzlicht dabei 🙂

Wie seht Ihr das? Ich würde gerne Eure ehrliche Meinung über Produkttestblogger lesen. Nur Mut!

3 thoughts on “Darf´s ein bisschen mehr sein?

  1. Produkttestblogger werden oft verschrien und oft zu Unrecht.
    Ich selber freue mich. wenn mir eine Firma etwas zum testen gibt , kaufe mir aber auch viele Produkte zum testen einfach selber

  2. Servus!

    Ein schöner Bericht, in dem du wunderbar die Probleme auf den Punkt bringst, mit denen wir Produkttestblogger uns zuweilen konfrontiert sehen. Ich sage immer: Es ist keine Schande, wenn ein Unternehmen Blogger nicht unterstützen kann oder möchte. Viele kleinständische Firmen z. B. können sich ein Sponsoring gar nicht leisten, wobei sich gerade die Kleingewerbler oft überraschend großzügig zeigen. Und dann macht es mir auch richtig viel Spaß, meinen Lesern kleine Nischen-Shops zu zeigen, die sie sonst vielleicht gar nicht entdeckt hätten. Aber wenn die „Großen“ knausern oder das Prinzip der Blogger Relations nicht verstanden haben, kann auch ich nur verwirrt den Kopf schütteln. Wollen wir hoffen, dass Artikel wie dieser dazu beitragen, den Weg für ein besseres Verständnis zwischen Firmen und Bloggern zu ebnen!

    Herzliche Grüße

    Sissi

  3. Bei manchen habe ich mich auch gefragt… hm? Aber nun ja, was will man machen? Gerade meinname.info … da hätte man wirklich was draus machen können 🙁
    Einen schönen Bericht hast du trotzdem geschrieben! Schön den Punkt getroffen! 😉

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