Seit ich über Berufswünsche nachdenke, denke ich über einen Auslandsaufenthalt nach. Ich hatte schon immer Fernweh und niemals Heimweh. Noch heute macht es mir nichts aus, irgendwo anders zu schlafen, aus dem Koffer zu leben oder umzuziehen.

Ein paar Mal war es nah dran, dass ich meine sieben Sachen packen und eine spannende Zeit in einem anderen Land hätte verbringen können. Immer ist es an irgend etwas gescheitert und immer noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, für einen längeren Zeitraum in einer fremden Kultur verbringen zu können – sei es auf einem der Mercy Ships oder als Senn auf einem Berg 🙂

Diesen Traum, den viele Menschen haben, einfach alles aufzugeben und loszuziehen (aus welchen Gründen auch immer) haben sich Lena und Ulli erfüllt. Sie sind einfach abgefahren. Zwei Menschen, zwei Jahre, ein Traum. In 14 Ländern Afrikas. Ich weiß noch, wie ich diesen Schritt bewundert und beneidet habe, als ich die beiden zuvor auf einer Hochzeit kennenlernte. Und nun ist die Zeit im Eilschritt verflogen und die beiden sind wieder in Deutschland. abgefahren abgefahren abgefahrene

Aber es soll nicht einzig bei dieser Erfahrung bleiben…

…denn Ulli und Lena möchten uns an ihrer Sicht auf Afrika und ihre Erlebnisse Teil haben lassen.

„Ursprünglich wollten wir mal in sechs Monaten bis Südafrika fahren“, erzählt Ulli, der in seinem alten Leben Medizintechnik Ingenieur war.
„Dort sind wir nie angekommen.“ Bereits im ersten afrikanischen Land, Marokko, gefällt es den beiden Norddeutschen so gut, dass sie erst einmal knapp drei Monate dortbleiben.
„Es war einfach überall so schön, dass es eine absolute Beleidigung gewesen wäre, da nur durchzurauschen“, lacht Lena, „die Menschen, die Kultur, die Landschaften, waren einfach so unfassbar, dass wir uns nur noch von unserem Bauchgefühl treiben gelassen haben.“
Doch Reisen ist nicht gleich Urlaub und so hat Ulli in den insgesamt 14 afrikanischen Ländern einen Großteil seiner Zeit unterm Auto verbracht. Und Lena, die Journalistin ist, hat jedes Abenteuer währenddessen filmisch festgehalten.
„Das hat nicht nur einmal zu ordentlich Spannung zwischen uns beiden gesorgt“, schmunzelt die Harzerin „Aber mir war es wichtig, die Reise so authentisch wie möglich zu dokumentieren. Und da gehört all das rein, was uns regelmäßig an unsere Grenzen gebracht hat.“ Von schwarzer Magie, über einen Terrorangriff bis hin zum Verlust ihrer besten Freundin haben die beiden einiges gemeinsam durchgestanden, was sie nicht nur einmal beinahe ihre Beziehung gekostet hätte.“(Pressetext: abgefahrenderfilm.de)

Nun wollen die beiden mit ihrem riesen Kontingent an Filmmaterial auf Filmfestivals und ins Kino. Und ich bin so begeistert von dieser Reise und der Idee, dass ich eine kleine abgefahrene Blogparade ins Leben gerufen habe, um die Crowdfunding Kampagne etwas zu pushen. Momentan ist das Fundingziel noch nicht ganz zur Hälfte erreicht und es sind noch 20 Tage übrig, also spendet, teilt, unterstützt, sagt es weiter! Damit die beiden ihren Traum verwirklichen können 🙂

„Dieser Film ist ein Herzensprojekt. Wir möchten Afrika etwas zurückgeben“, erzählt Lena aufgeregt. „Wir wollen den Spirit Westafrikas verbreiten fernab von der Klischeeberichterstattung. Und dabei wollen wir euch mitnehmen, nach Hause zu den wunderbaren Menschen, die uns begegnet sind, euch an unseren schönsten und schrecklichsten Momenten teilhaben.“ (Pressetext: abgefahrenderfilm.de) abgefahren

An meiner Blogparade nehmen teil:

Auf diesen Blogs könnt Ihr die ganze Woche neue Berichte übers Reisen, Sabbaticals und und und lesen. Klickt ab und zu mal rein und teilt, was das Zeug hält. Oder schreibt selber einen Artikel, den ich dann gerne verlinke 🙂 Spread the word!

Mehr Infos zur Kampagne, den Zweien und ihrem unglaublichen Trip findet ihr unter:
www.abgefahrenderfilm.de und /www.startnext.com/abgefahren

Bildquelle aller Bilder: abgefahrenderfilm.de

2 thoughts on “Abgefahrene Blogparade

  1. Ich habe mich sehr gern an deiner Blogparade beteiligt und drücke Ulli und Lena für ihren Film ganz doll die Daumen!

    XOXO

    Sissi

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