Erstmals waren die Blogladies on Tour in Hamburg. Aber wieso in einer Kiste und was genau ist die Superbude?

13321923_1309802779047862_2091003054716524473_nWo zum Henker fange ich nur an? Die Eindrücke von diesem Bloggerwochenende sind so vielfältig. Am besten ich stelle Euch mal zunächst vor, wer überhaupt noch mit dabei war.

Die liebe Manu von Manus Testwelt hat das Ganze organisiert, mit ihr war ihre Co-Bloggerin Kim. Dann Silvia von Silify, Heike von Heikes Teststübchen und ihr Sohn Eric.

Wir durften zwei Nächte in einem hamburger Hostel namens Superbude verbringen. Doch wenn Ihr jetzt an eine Art schnöde Jugendherberge denkt, dann denkt Ihr falsch. Die Superbude Hamburg, eine in St.Georg wo wir waren und eine in St. Pauli, ist eine einzigartige Unterkunft, die ich schon fast in die Kategorie Event-Übernachtung schmeißen möchte.

Photo by Christian Perl

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Es fängt schon an, wenn man in den Innenhof kommt. Direkt von der dreispurigen Straße aus blickt man auf seichtes Gewusel und gemütliche Sitzgelegenheiten, bevor man in den Rezeptions- und Frühstücksbereich geht. DSC03795„Du hast Dein Ziel erreicht“ steht dort und auch mit der Version der hamburger Hymne „Hamburg meine Perle“ von Lotto King Karl wird man gleich eingenordet.

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Hamburg liebe? Ich habe bis vor ein paar Monaten dort gewohnt und bin ins Umland gezogen (es ist dann doch einfach zu teuer, wenn man eine Wohnung mit Garten haben will), daher hatte ich es nicht so weit. Parken konnte man übrigens ganz bequem gegenüber der Superbude auf einem hauseigenen Parkplatz für 5 Euro pro Tag.

Als ich in die „Einfahrt“ wanderte, warteten die anderen Ladies schon auf mich und waren sichtlich erleichtert, dass ich doch eher zur normalen Sorte Mensch gehöre und nicht zu der Spezies der sogenannten Modepüppchen (mein Profilbild bei Facebook zeigt mich derzeit stark geschminkt 🙂 ). Und auch ich war froh, auf stinknormale (aber doch ein wenig verrückte) Weiber zu treffen. Gemeinsam gingen wir zur Rezeption an der wir, so wie alle anderen Gäste auch, sehr höflich bedient wurden. Es wurden uns die Magnetkarten für das Zimmer ausgehändigt und uns wurde erklärt, dass hier ein Vertrauenskonzept vorherrscht. Das bedeutet:

Frühstücken kann jeder Gast pro Tag für 9 Euro, doch das wird erst hinterher oder direkt danach abgerechnet. Allerdings müssen die Gäste dies selbständig angeben. Oder: Es stehen im Frühstücksbereich (auch „Kitchenclub“ genannt) Kühlschränke mit diversen Lebensmitteln zur Verfügung. Diese kann man 24/7 entnehmen und zubereiten. Auch dies wird direkt oder beim Auschecken angegeben und bezahlt. Die Macher der Superbude vertrauen auf Eure Ehrlichkeit und dies funktioniert erstaunlich gut seit mittlerweile etwa 8 Jahren. Schön zu hören! Übrigens kann man sich den ganzen Tag und die ganze Nacht umsonst Nutellabrote schmieren. Coole Idee! 20160603_201447Ich war hin und weg vom Innendesign. Gleich wenn man reinkommt weiß man gar nicht wo man hinschauen soll. Eine Musik-Ecke inkl. Kasetten, Cds und Kopfhörer links, mittig ein runder Tisch mit lauter Bonbongläsern, wo man sich ebenfalls gegen geringes Geld bedienen konnte, rechts zwei Computer, an denen man virtuell surfen, oder witzige Bilder für die Fotowand dahinter ausdrucken konnte, an den Wänden coole Kunstwerke… ein Stilmix aus DIY, modernem Interieur und alten Fundsachen. Dazwischen witzige Karten zum Kaufen, kleine Visitenkarten und Aufkleber. Eine Art 24-Stunden Bar mit Selbstbedienung aber auch Ausschank. Ich lasse am besten ein paar Bilder sprechen… DSC03798 DSC03799 DSC03803 DSC03804 20160605_113847 DSC03805 DSC03800 DSC03802 DSC03809 DSC03808 DSC03806 20160605_113154 DSC03842 DSC03841Dann ging es aufs Zimmer, besser gesagt in die Superkiste. Hierzu sei zu sagen, dass die Superbude in St.Georg neben den normalen Zimmern über 3 spezielle Appartements verfügt; die La Paloma Bude, die Fritz-Bude und unsere Superkiste. Hier besteht fast alles aus OSB Holzplatten, allein der Geruch ist toll, wenn man das Zimmer betritt. Holzig eben 🙂 DSC03780 20160603_181754 20160603_181744 DSC03779Die Aufteilung ist praktisch und die Ausstattung ausreichend. Es steht ein Smart-TV, sowie Minibar und ein Bad mit Dusche, WC und Rotlichtlampe zur Verfügung. Genächtigt wird in Doppelstockbetten. Insgesamt haben 8 Leute hier Platz, wobei man sagen muss, dass wir 4 Erwachsene plus 2 Minderjährige schon reichen. Ausweichmöglichkeiten draußen gibt es aber ohnehin genügend, sodass es keinen Augenblick gab, wo wir uns irgendwie auf die Füße getreten sind. Für uns (standartmäßig) war der Kühlschrank schon mal etwas gefüllt mit Fritzbrausen. Und weil Manu so lieb kommuniziert hat, auch ein kleiner süßer Willkommensgruß. DSC03778 DSC03777Da es bei den vorherrschenden Temperaturen im Zimmer kaum auszuhalten war, hielten wir uns meist im Innenhof auf, der viele Sitz- und Chillmöglichkeiten bot. Angrenzend konnte man sich Fahrräder ausleihen, Spiele spielen (im Kitchenclub), die Fotobox nutzen, Ins Minikino gehen (dort kann man auch auf der großen Leinwand Playstation spielen) oder in die „Turnhalle“ gehen, wo Kickertisch, Boxsack und Co zur Verfügung stehen. DSC03788 DSC03789 DSC03791 DSC03790 DSC03792 DSC03794 DSC03796 DSC03825 DSC03828 DSC03818 DSC03820 DSC03821

Photo by Christian Perl

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Natürlich haben wir auch das Frühstück getestet! Dies findet freundlicherweise von 7 bis 12 Uhr statt. Endlich mal vernünftige Zeiten 🙂 Es kostet 9 Euro pro Person und ist solide. Das heißt es ist von allem etwas da, man wird satt, aber man darf jetzt kein Megabuffett erwarten. Dafür kann man sich aber dicke Waffeln backen und Panini selber rösten. Das Brot, Obst, Gemüse, Eier und alles andere sind frisch und lecker. Ein paar Spezialitäten gab es jeden Morgen auch, so zum Beispiel Mango-Hummus oder infused Water. Ich fand es völlig in Ordnung! Anschließend stellt man seine Sachen in die dafür vorgesehenen Wagen oder die Spülmaschine. Wenn man eigene Sachen mitbringt, gibt es die Möglichkeit, diese (natürlich vorher mit der Zimmernummer versehen) in den großen Kühlschränken zu lagern. Eine Besonderheit waren die Sitzmöglichkeiten. Zwei Astrakästen übereinander und bepolstert bildeten einen sehr gemütlichen Hocker. Wird gespeichert für zu Hause 😉 DSC03813 DSC03823 DSC03838 DSC03839 DSC03840Auch die hamburger Sehenswürdigkeiten sind von der Superbude aus sehr gut zu erreichen. Die nächste Ubahn-Station ist 10 Minuten entfernt. So haben wir am Samstag einen schönen Ausflug zu den Landungsbrücken gemacht und sind einmal quer über den Kiez gebummelt.

Was gibt es noch?

Toll ausgestattete Gästetoiletten (je nachdem was Mädels und Jungs so brauchen 🙂 ), eine Infowand mit Flyern und Co, eine Dachterasse, die Nähe zum Real-Markt, Ahoi-Vodka, Müller 3 (die Fotos erpsare ich Euch mal höhö)… irgendwas vergesse ich bestimmt. Ach ja, last not least die immerwährende 24-Stunden-Freundlichkeit der Mitarbeiter an der Rezeption.

Leute, die Superbude ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Wir hatten so viel Spaß und es gibt jede Minute etwas zu entdecken, wem dort langweilig wird, ist selber Schuld. Und der Preis? Für das 8 Personen Appartement bezahlt man pro Nacht 180 Euro unter der Woche. Ein Schnäpperle oder?

Doch Manu wäre nicht Manu, wenn sie nicht auch ein paar gesponsorte Goodiebags für jeden mitgebracht hätte, darüber berichte ich natürlich noch, seid gespannt 🙂 Danke auch Silvia für ihren Einsatz in dieser Sache und ihre selbstgebackenen Eierlikörkuchen im Glas. Danke auch Heike für ihr süßes Geschenk für alle!

Danke Superbude für einen super Aufenthalt! Danke Mädels, dass ich Euch und Eure Kids kennenlernen durfte und danke für den Spaß und den Austausch, den wir hatten. Es war irre lustig, emotional, informativ, entspannend und eine tolle Erfahrung 🙂

11 thoughts on “4 Deerns inner Kiste – Superbude St. Georg

  1. Hach ja, wie toll geschrieben. Aber ihr könnt das halt alle 🙂 Es war toll mit euch allen <3 Ich möchte am liebsten wieder zurück 🙂 Schön, das wir uns alle nun einmal viel näher kennengelernt haben 😉

    LG

    Manu

    1. Oh je, Manu, Deine Kommentare sind im Spam Ordner gelandet, deswegen jetzt erst freigeschaltet, sorry!! Danke für Dein liebes Feedback 🙂

  2. Hallo Anno oder doch lieber Moin 🙂
    es war so ein intensives Wochenende das ich daran ewig denken werde.
    Das Hostel war klasse und hey die haben uns Mädels wirklich gelassen ertragen 🙂
    Immer sofort wieder,liebe Grüße aus Hannover sendet dir Heike

  3. Ciao,
    ihr habt ja wirklich viel Spass gehabt. Deine Erlebnisse mit den Lady’s habe ich gerne gelesen. Wir sind sehr oft in Hamburg und fahren bald auch wieder hin.
    Was ich absolutely love sweet finde ist die Blogger Freundschaft. Wir gehen kommendes Wochenende auf ein Sommernachtsshopping mit Bloggern!
    Liebe Grüße,
    Alex.

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